Birgit Kelle’s Buch GenderGaga ist sehr lesenswert und wartet mit sehr, sehr vielen konkreten haarsträubenden Beispiel auf, wie enorme Gelder dafür ausgegeben werden, um die Sicht zu fördern, dass die Geschlechter Mann und Frau („Sex“) in Wirklichkeit nur anerzogene Geschlechter sind („Gender“) und es mehr als zwei davon gibt. Erfrischend, wie direkt eine Frau deutlich macht, dass es in Deutschland niemand interessiert, wenn Jungs oder Männer benachteiligt werden oder Opfer sind, etwa bei der Sterberate, in der Schule oder beim Alkoholismus. Frauen sind Opfer, wenn es sie schlimmer trifft, Männer sind selbst schuld und es scheint ihnen recht zu geschehen.

Deutlich wird dabei, was Christoph Raedel in seinem Buch Gender Mainstreaming schön heraus arbeitet, dass Gender Mainstream ein unauflösbarer Widerspruch inne wohnt. Einerseits will man beweisen, dass es mehrere Geschlechter gibt und die Unterschiede zwischen Mann und Frau sozial konstruiert sind, andererseits begründet man die Notwendigkeit von weiblichen Beauftragten in allen Behörden und vieler anderer Programme wie Frauenquoten gerade damit, dass Frauen anders sind als Männer, also etwa in Aufsichtsräten mehr Teamgeist hinein bringen.

Aus Anlass von „GenderGaga“ möchte ich auf das in meinem Blog 2010 dargestellte Beispiel eines Buches der Stadt Bonn hinweisen: „Hilft Gender Mainstream bei der Stadtplanung?

 

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